Manfred Maurenbrecher
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Manfred Maurenbrecher

Aktuelles Album
flüchtig

06. Oktober 2017
Label: Reptiphon (REP 047)
Vertrieb: broken silence
LC: 11449
EAN: 4250137266985
Format: Album (Digipack CD / Download)
Genre: Liedermacher / Songwriter
Laufzeit: 13 Lieder, 54 Minuten

Als wir in jenem Sommer im Juli nach Süden fuhren, langsam, ohne Ziel, die Lust spürend, die die Berührung der Welt auf der Haut erzeugt (aus der Erzählung ‚Grochów' von Andrzej Stasiuk)

Flüchtige Begegnungen mit der Welt

Manfred Maurenbrecher veröffentlicht am 6. Oktober mit "flüchtig" (Reptiphon / broken silence) ein Album über das Unterwegssein. Es geht von Land zu Land, quer durch die Jahrzehnte und durch Gefühls - und Geisteswelten. Der Berliner Liedermacher lässt dabei seine Reisegeschichten Aggregats- und Zeitzustände wechseln, verschmilzt die Neugier früherer Generationen mit Sehnsüchten von heute. Auch mit den Zwängen, die Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Schmerzhafte Reisen. Kein Album, das früh morgens sein Handtuch auf die Liege vor dem All-Inclusive-Pool legt.

Manfred Maurenbrecher liebt es in Bewegung zu sein. Ob auf einem Spaziergang, dieser kleinen Reise um den Block vor jedem seiner vielen Auftritte, als tourender Musiker, als Kind auf Entdeckungsfahrt mit dem Roller durch Berlin oder als junger Mann mit Rucksack durch ferne Länder. Viele dieser Reisen finden sich in seinen Liedern wieder. Nicht von ungefähr tragen schon seine Kulthits aus den Achtzigern Titel wie "Avignon", "Bingerbrück" oder "Hafencafé". Erstmals ist nun ein ganzes Album über das Reisen entstanden, über die vielen flüchtigen Begegnungen mit der Welt, die das Unterwegssein mit sich bringt und wie sie uns und unsere Welt verändern. Flucht und Vertreibung verhandeln ihre Existenz ebenso wie das Schlendern und Flanieren. Nichts ist mehr sicher in Maurenbrechers Liedern, alles befindet sich im Umbruch.

Der zeitliche Bogen der Stücke reicht weit, manche kommen aus der Vergangenheit, andere rekonstruieren sie, eins spielt in einer geträumten Zukunft. Von Trinidad auf Kuba geht es zum Autoput, einer Landstraße mit Überholspur, quer durch das Jugoslawien der Siebziger Jahre ins damals blühende Afghanistan, 45 Jahre später retour aus den Flüchtlingslagern am Südrand der EU hoch in den reichen Norden. Mit der ersten Band von West-Berlin aus in einem alten Opel Kapitän ins Ruhrgebiet, durch die Augen des Folkmusikers Utah Phillips mit den Hobos im Güterzug durch die USA. Reisen, freiwillig oder erzwungen, aus Not oder Übermut, lebensgefährlich und rettend. Auch Reisen, bei denen man die eigenen vier Wände nicht verlässt, interessieren Maurenbrecher, wie er in den Linernotes schreibt: denn wenn man bleibt, wo man ist, erfährt man, wie weit weg auch das sein kann.

Geblieben, und das in treuer Weise, ist Maurenbrecher auf jeden Fall bei seinen Mitmusikern. Die 13 Titel wurden mit der gleichen Band an den gleichen Orten in fast genau der gleichen Art und Weise aufgenommen wie die beiden Vorgängeralben no go und Rotes Tuch. Beide mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik geehrt, unter der Obhut seines Produzenten Andreas Albrecht, der die Band wieder erfolgreich unerwartetes Terrain entdecken ließ - hören Sie selbst!

Wichtig ist nur, du bleibst flüchtig, einmal angekommen wirst du's nicht mehr sein. (aus dem Titellied "flüchtig")

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Manfred Maurenbrecher hat mit "flüchtig" ein Album über das Unterwegssein geschrieben. Mehrmals beschäftigt er sich dabei auch mit Flucht, der schmerzhaften Reise der Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben werden. Hierzu ein kurzes Interview.

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BIOGRAPHIE

Er hockte vor dem Klavier, gewundener Rücken, den Kopf seitwärts zu uns gedreht, und seine Hände schlugen von schräg unten auf die Tasten ein. Eine Bogenbewegung, ein Krakenkampf. Er kroch in dieses heilige Instrument, als wäre er allein mit ihm, als hätten wir hier nichts zu suchen, und er hatte so wenig Respekt vor ihm wie Johnny Rotten vor dem Papst. Es sah mörderisch aus. So erinnerte sich Herwig Mitteregger von der Band Spliff an seine erste Begegnung mit Manfred Maurenbrecher Anfang der Achtziger, die wenig später in einem Plattenvertrag mit der CBS mündete. Die Wochenzeitung Die Zeit frohlockte sogleich: ...wohl die einzige wirklich große Entdeckung der gehobenen deutschen Unterhaltungsmusik, Abteilung Liedermacher. Maurenbrecher war anders, jemand der musiziert ...als müsse er die Töne von den Tasten reißen... Wie kein anderer hierzulande schafft Manfred Maurenbrecher Platz zwischen den Zeilen, schreiben die Nürnberger Nachrichten auch noch Ende der Achtziger. Eine Hit-Single ist mit ihm jedoch nicht zu machen. Maurenbrecher erweist sich als Album-Künstler. Die Musik und die Texte, aus denen Maurenbrecher's Platten sind, kommen von den Straßen, in denen er lebt, sind den Parties abgeschaut, auf denen er immer der schlaue und amüsierte Außenseiter sein wird, schreibt sein damaliger Manager Jim Rakete: Ein rascher Erfolg würde ihn zum Mittelpunkt einer solchen Party machen. Nachdem ich ihn einige Jahre kenne, wage ich zu prophezeien: Das wird er verhindern.

Rakete behält recht. Maurenbrecher wird zum Geheimtip auf Lebenszeit (FAZ, 1992) und tauscht den großen Ruhm für ein Leben voller Würdigungen, echten Kultcharakter und eingeschworene Fans ein. 1991 gewinnt er den Deutschen Kleinkunstpreis zusammen mit Richard Wester, 1998 den Liederpreis des Südwestfunks. Konstantin Wecker zieht den Hut: Unprätentiös und versponnen, musikalisch von bewundernswerter Schlichtheit, die ihm hierzulande keiner nachmacht. 2002 gewinnt er den Deutschen Kabarett-Preis als Mitglied der Lesebühne Mittwochsfazit (zusammen mit Horst Evers und Bov Bjerg). 2005 folgt der Preis der Deutschen Schallplattenkritik und 2009 der Liederpreis der Liederbestenliste.

Als 2010 dann das 30jährige Bühnenjubiläum ansteht, machen sich seine Fans an ein außergewöhnliches Geschenk: 3 CDs mit 62 Cover-Versionen seiner Lieder. Reinhard Mey ist dabei, Hannes Wader, fast die gesamte Berliner Lesebühnenszene, Klee, Purple Schulz, Opern- und Chansonsänger, Rocker, Popper, das ganze Spektrum. Macht man sich die Mühe, die CDs tatsächlich in voller Länge durchzuhören, stellt man fest, dass Manfred Maurenbrecher eine Menge guter Songs geschrieben hat, sowohl textlich, wie auch kompositorisch, staunt dazu der Tagesspiegel.

Doch das ist kein Ende: die Alben no go (2013) und Rotes Tuch (2015) gewinnen beide den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und sorgen für neue Schwärmereien. Das Lied Kiewer Runde erhält zudem den Liederpreis der Liederbestenliste.

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DISKOGRAPHIE

1979
LP Trotz und Träume (Eigenverlag)

1982-1989
Fünf LPs (CBS Records)

1997
CD Pflichtgefühl gegen Unbekannt (Bellaphon - Querschnitt der 80er Jahre Alben)

1990-2015
17 Alben (darunter drei als Teil der Lesebühne mittwochsfazit, zwei mit Richard Wester und eine mit Marco Ponce Kärgel)

Mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik wurden ausgezeichnet:
2004 Ende der Nacht
2013 no go
2015 Rotes Tuch

Eine detailierte Diskographie findet man beim Onlinemagazin Deutsche Mugge

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HÖRPROBE

Das Album ist im mpn verfügbar.

Hier gibt es die Möglichkeit, drei Lieder des Albums in voller Länge zu hören, direkt am Anfang des Streams.

Der Bonustrack "PG Staatsanwalt" steht direkt hier zum Download bereit.

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Rolle Rolle Rolle Manfred Maurenbrecher live bei Balcony TV Berlin (2015)
Paradies Rüdi aus dem Album no go (2014)

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Alle Fotos sind einer druckfähigen Auflösung und zur Verwendung für Pressezwecke freigegeben.

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TOURDATEN flüchtig 2017

präsentiert von

15.09. Hamburg, Heibarghof, solo
01.10. Freudenstadt, KiJuz - 22 Jahre Freies Radio Freudenstadt (16 Uhr!), solo
20.10. Brandenburg/Havel, Fonte-Bar, solo
21.10. Braunschweig, Vita-Mine, solo
22.10. Schöppenstedt, tba, solo
26.10. Berlin, Mehringhoftheater, Band-Premiere
27.10. Berlin, Mehringhoftheater, mit Band
28.10. Berlin, Mehringhoftheater, mit Band
03.11. Dresden, Kunsthof Gohlis, solo
04.11. Görlitz, Apollo-Theater, solo
09.11. Leipzig, Neues Schauspiel, mit Band
11.11. Hannover, Galerie LortzingART, solo
24.11. Oranienburg, Kulturkonsum, solo
25.11. Kamen, Freizeithaus Lüner Höhe, solo
26.11. Eckernförde, Spieker, solo
02.12. Berlin, Zimmer 16, solo

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Siehe rechte Spalte

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OWL am Mittwoch | Kultur | Rezension | 29.11.2017

Genauer Beobachter,

Stets erweist sich der 67- Jährige in seinen Liedern als genauer Beobachter, schreibt Redakteur Klaus Gosmann der Bielefelder Lokalzeitung: der es gnadenlos versteht, auch die Widersprüchlichkeiten seiner Generation und der heutigen Zeit offenzulegen: lakonisch, poetisch, oft auf geradezu literarische und gelegentlich auf sehr konkrete Art.

MDR Kultur | City-Jubiläumsaktion | Coverversion | 27.11.2017

Wenn es für mich einen verquasten und unverständlichen Text gibt...,

Das Lied "Am Fenster" der Band City wird 40. Diesen Anlaß feiert MDR Kultur mit einigen Coverversionen des Liedes, die der Sender unter anderem bei Manfred Maurenbrecher in Auftrag gab. Er lässt in diesem eindringlichen Chanson, wie der MDR schreibt, auch sein Talent als Geschichtenerzähler aufblitzen.

Hier geht es zum Video bei MDR Kultur.

WDR4 | Songpoeten | 21.11.2017

Maurenbrecher hat was zu erzählen,

sagt Purple Schulz über Maurenbrecher im Allgemeinen, aber hier auch im Speziellen zum neuen Album, das er mit dem Lied "Zu früh" in seiner Sendung über Songpoeten vorstellt. Maurenbrecher lasse sich für eine gute Geschichte auch gerne mal Zeit.

Den Wortanteil der Sendung kann man hier downloaden. Ab Minute 08:44 geht es um Maurenbrecher.

Radio Marabu | Gitarre X | Interview | 19.11.2017

Interview mit Musikredakteur Marcel Fischer.

Das Interview kann man hier nachhören.

SR2 Kulturradio | Musikwelt | 11.11.2017

Er ist einer der wichtigsten Liedermacher in Deutschland,

...doch nicht unbedingt der bekannteste. Interview mit Manfred Maurenbrechers zum neuem Album, das seine Bekanntheit wieder ein wenig steigert.

Das Interview kann man hier nachhören.

Radio Marabu | Airplay | 10.11.2017

Das Lied Der Fuhrmann ist ab heute auf Rotation beim Radio für Europe´s Alternative Music.

Hier geht es zu Radio Marabu.

mephisto 97,6 | Faustschlag | Interview | 09.11.2017

Es geht um Musik.

Maurenbrecher zu Gast beim Leipziger Lokalradiosender zum Auftritt im Neuen Schauspiel. Ob es ihm wichtig wäre, unbequem zu sein? Mir ist es wichtig, daß die Dinge, die man bei mir hört, Spaß machen. Gerade live ist es so, daß ich mich sehr in diese Stücke hineinstürze, damit es ein sehr musikantischer und spannender Abend wird. Ich bin ja kein Lehrmeister und halte keine Vorträge. Es geht um Musik.

Mitteldeutsche Zeitung | Kultur | 07.11.2017

Die Art, wie er mit seinen musikalischen Reportagen Befindlichkeiten darstellen kann, ist in Deutschland einmalig,

schreibt Autor Mathias Schulze in seinem Kurzportrait zum Auftritt im Neuen Schauspiel Leipzig. Schon das Album Rotes Tuch war ein Meisterwerk deutschsprachiger Liedkunst, die neue CD schenkt kräftig nach. Nun ist der verspielte Liedersänger mit dem intellektuellen Erzähler innig verknotet.

Liederbestenliste | Empfehlung Lied im November | Album des Monats | Spitzenreiter | 01.11.2017

Viel besser hätte es gar nicht laufen können. flüchtig wird in der Liederbestenliste im November zum Album des Monats gekürt, das Lied "Zu früh" steigt neu auf Platz 1 und "Wie weit kann man gehen" auf Platz 5 ein.

Zusätzlich ist "Zu früh" die persönliche Liedempfehlung des Monats: Veränderung zeichnet unser Leben aus. Wenn wir uns verändern möchten, dann machen wir das freiwillig. Zumindest meistens. Aber das trifft nicht auf alle zu. Andere haben gar nicht die Wahl. Sie müssen sich verändern, sie müssen flüchten, um überhaupt leben zu können. Hier geht es nicht um den feinen Luxus des Reisens, hier geht es um existenzielle Fragen. Dann macht man sich auf den Weg, dorthin, wo das Leben sicherer und schöner scheint, schreibt Jurymitglied Hans Reul vom Belgischen Rundfunk.

Die ganze Empfehlung kann man auch online nachlesen.

Folker | Rezensionen | Novemberheft 2017

Sinnliche Lieder,

hört Rainer Katlewski: Spannende, atmosphärisch dichte Geschichten mit eingängigen Melodien (...) Maurenbrecher wieder at his best.

Berliner Zeitung | Feuilleton | 25.10.2017

So hochpolitisch, dabei so grimmig und witzig zugleich, sind außer ihm nur wenige deutsche Liedermacher,

schreibt Torsten Wahl in seiner Albumbesprechung: Die Auseinandersetzung mit dem Fremden vor der eigenen Haustür bestimmt gleich vier Songs. Maurenbrecher, der sich selbst seit jeher zu den Linken zählt, verbreitet keine selbstgerechte Betroffenheiten oder Anklagen, sondern stellt die alten Gewissheiten, auch die eigenen, in Frage.

rbb radioeins | Experience | Interview | 23.10.2017

Du bist der aufmerksame Beobachter der Zeitläufe,
sagt Helmut Heimann über Manfred Maurenbrecher, der kurz vor seinen Record Release Konzerten eine Stunde lang zu Gast in der Experience war.

Hier bis 30.10. nachzuhören.

medien-info | CD aktuell | Pop und Songwriter | Vorstellung | 18.10.2017

Neues Album, neues Meisterwerk!

urteilt das Medienmagazin.

Nürnberger Nachrichten | Kultur | Spektrum | 17.10.2017

Maurenbrecher gehört zu den markantesten Erscheinungen der deutschen Musikszene

Wer sagt denn, dass es keine politischen Liedermacher mehr gibt? Manfred Maurenbrecher lässt nicht locker und macht sich seinen eigenen Reim auf den Zustand der Welt, schreibt Kulturredakteur Steffen Radlmaier: Zusammen mit seiner Band beweist der Berliner Sänger und Pianist wieder einmal, dass er zu den markantesten Erscheinungen der deutschen Musikszene zählt.

SR3 Saarlandwelle | Lieder und Chansons | Interview | 12.10.2017

Für mich sind Ihre Liedtexte wie Gedichte,

gesteht Susanne Wachs im Interview mit Studiogast Manfred Maurenbrecher. So geht es neben dem Thema Flucht auch um die Flüchtigkeit der Begnungen auf Reisen.

Deutschlandfunk | Corso | Gespräch | 12.10.2017

Wir müssten zu viel radikaleren Veränderungen bereit sein,

sagt Manfred Maurenbrecher im Gespräch mit Anja Buchmann. Ich stelle mir das ähnlich vor, wie das Roosevelt in den USA nach der Wirtschaftskrise gemacht hat: große Bildungsprogramme und Investitionsprogramme auflegen für die vielen, die jetzt hierher kommen wollen. Und gleichzeitig Regeln aufstellen, wer bleiben darf und wer nur für kurze Zeit hier sein darf und sich hier zum Beispiel ausbilden lassen kann. Aber die Leute aufzunehmen und sie dann schmoren zu lassen und ihnen sogar zu verbieten, zu arbeiten so lange der Zustand ihres Aufenthalts ungeklärt ist, das finde ich verheerend..

Es geht aber, wie auf dem Album, vor allem um das Unterwegssein. Ist es das wahre Ankommen? will Buchmann wissen. Ich hoffe auf die nächste Reise.

Hier nachzuhören und zu -lesen bis zum 20. April 2018.

Cultureglobe | Musik | Besprechung | 08.10.2017

Ein schönes, kommodes, aber nichts beschönigendes Meisterwerk.

Und dazu diese wundervollen Kompositionen, schreibt Leander Sukov in seiner Besprechung: Da gibt es keine durchgängigen Klangteppiche, die absaufende Tonschöpfungen retten müssen. Und das ist ja eine der ebenso nervigen, wie häufigen Gehörtorturen, die Mode geworden sind, weil die Technologie diesen Ausweg halt bietet. Maurenbrecher braucht das nicht. Bei ihm stimmt alles. Und alles passt. Die Worte auf die Metrik und die Ausdrücke auf das, was ausgedrückt werden soll. Auch enthält er sich der nervigen Zeiterscheinung ordentliche Reime durch Assonanzen und andere billige Tricks zu ersetzen.

Den ganzen Text gibt es hier.

Nürnberger Zeitung | Feuilleton | Neu auf CD | 06.10.2017

Cooles Teil.

Ein unerwarteter Meilenstein seiner musikalischen Reise ist dem genügsamen Kauz da gelungen, sagt Kulturredakteur Christian Mückl: Poesien seines scharfsinnigen Silberblicks. Über den Tellerrand schaut der Barde mit Band und Gebläse abwechslungsreich hinaus, ja, einmal rappt er sogar, der Alte.

Hit-Oase.de | CD-Neuvorstellungen | 06.10.2017

Die Lieder sind alles andere als "Aloha und Hawaii" Songs,

urteilt das Schlagermagazin.

zitty Berlin Stadtmagazin | Musik | Berliner Tonträger der Woche | 05.10.2017

Ein vorzügliches Roadmovie für Ohr und Hirn aus pointierten Alltagsbeobachtungen und reportagehaften Chansons,

schreibt Redakteur Friedhelm Teicke in seiner Rezension.

SR3 Saarlandwelle | Lieder und Chansons | Albumvorstellung | 05.10.2017

Optimistische Melancholie

Gerd Heger stellt das neue Album vor und hört Geschichten, von einem, der genau hinschaut. Es sei eine CD, die wirklich zum Anhören ist.

Audio Magazin | Rezensionen | Heft 11 2017

Wortgewaltig, prägnant und musikalisch nicht uninteressant,

findet Redakteur Sebastian Schmidt Maurenbrechers neue CD, die redaktionsintern durchaus nicht jedermanns Tasse Tee gewesen ist. Aber eine gewisse Streitbarkeit darf man durchaus auch als Prädikat wahrnehmen.

Rolling Stone Magazin | Reviews Tonträger | Oktober-Heft 2017

Der Berliner hat noch immer die besten Lieder zur Lage des Landes,

findet Max Gösche und vergibt 4 von 5 möglichen Sternen: Er beschreibt die Winkelzüge, Scheindebatten und ideologischen Sackgassen bei Rechts und Links.

Kulturnews | Tourpräsentation | Oktober-Heft 2017

Er ist der mit Abstand wortmächtigste unter den Liedermachern älterer Generationen,

schreibt Redakteur Jürgen Wittner anläßlich der Präsentation der aktuellen Tour.

Westzeit | Rezensionen | Oktober-Heft 2017

Ich muss gestehen, Maurenbrecher bisher weitgehend ignoriert und ihn damit offenbar massiv unterschätzt zu haben,

offenbart sich Karsten Zimalla im Kulturmagazin aus Nordrhein-Westfalen: Maurenbrecher singt und spricht er Dinge aus, die dringend ausgesprochen werden müssen.

Die ganze Rezension gibt es hier.

Der Bielefelder | hören | Neue CDs im Oktober | Oktoberheft 2017

Die Chansons dieses Altlinken gewinnen an Gelassenheit,

beobachtet Hellmuth Opitz und vergibt das Prädikat hellwach.

Auf Seite 64 nachzulesen.

Cityguide Rhein Neckar | Albenvorstellung und Verlosung | Heft 10 2017

Das Stadtmagazin stellt das Alben vor und verlost zwei Exemplare.

Deutsche Mugge | Online | Rezension | 29.09.2017

Treffender und witziger geht es kaum,

schreibt Autor Andreas Hähle in seiner Rezension: ...wenn jemand selbstironische Selbstreflexion betreibt. Es sind eben gerade die Momente, deren Tiefe Manfred Maurenbrecher in seinem verschmitzten Witz trifft. Wenn das Lachen auch noch unter die Haut geht oder ein wenig im Halse steckenbleibt.

Nachzulesen im Deutsche Mugge Musikmagazin.

WDR 5 | Tischgespräch | 27.09.2017

Maurenbrecher hat auch mit 67 Jahren nichts verloren an Schärfe im Blick und Formulierungskunst.

Manfred Maurenbrecher eine Stunde lang im Gespräch mit Redakteur Ocke Bandixen. Er erzählt über die Stimmung in West-Berlin im sogenannten Deutschen Herbst vor 40 Jahren, wie er zur Musik gekommen ist und warum seine Arbeit als Reiseleiter bei Rentner-Bustouren eine gute Vorbereitung für die Bühne war.

Das kurzweilige Gespräch ist für kurze Zeit auch als Download auf der Website des WDR verfügbar.

in music | Rezensionen | 22.09.2017

5 von 5 Sternen

erhält Maurenbrecher für seine neuen Lieder von schmerzhaften Erlebnissen, Sehnsüchten und Neugier

Belgischer Rundfunk | Chansons, Lieder und Folk | Neuvorstellungen | 18.09.2017
Hans Reul stellt das neue Album mit drei Liedern vor, die im Stream in voller Länge nachzuhören sind.

Direkt am Beginn der Sendung
NDR 90,3 | Abendjournal | 14.09.2017

Man könnte sagen, er reißt die Lieder aus dem Leben,

sagt Ocke Bandixen innerhalb eines Portraits anläßlich der Ankündigung des Hamburg-Konzerts. Und Maurenbrecher über das Live Auftreten nach Jahrzehnten on the road: Dieses Bedürfnis nach Direktheit kann gar nicht zerstört werden.

Folker Musikmagazin | Online | Präsentation Download | 12.09.2017

Das Lied "PG Staatsanwalt", das sich nicht auf dem neuen Manfred Maurenbrecher Album befindet, aber während der Sessions zur CD aufgenommen wurde, gibt es ab sofort bis Anfang Oktober als exklusiven Download auf der Website des Magazins für Folk, Lied und Weltmusik: Folker.

Ein Achtel Lorbeerblatt| Songpremiere und Verlosung | 03.09.2017

Der Lied- und Chansonblog präsentiert vorab ein Lied des kommenden Albums als Stream: "Was würde ich nicht tun". Zudem werden zwei Exemplare der CD verlost.

Bitte diesem Link folgen.

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www.maurenbrecher.com
NEWS

[ 01.11.2017 ]

MANFRED MAURENBRECHER

führt die Liederbestenliste im November mit Zu früh an. Es ist gleichzeitig die persönliche Liedempfehlung.
Die CD ist auch Album des Monats.