VÖ 19. Juni 2015 Label: RAR Bestellnummer: RAR 37351
LIES erscheint in einer aufwendigen Jakebox(TM), einer origamiartigen Faltverpackung, die bewegliche Teile enthält. Die CD gleicht einer Codescheibe, und Box und CD ergeben zusammen ein
Minispiel zum Codeknacken; mit der Lösung können auf felineandstrange.com wie bei den vorherigen Alben Bonustracks und exklusives Fanmaterial heruntergeladen werden. Das Booklet gleicht
einem geheimen Tagebuch und scheint mit Hilfe der Songtexte eine Verschwörung aufdecken zu wollen.
ELECTRIC SOUL CABARET
Wenn Feline Lang anfängt zu singen, taucht sie in eine andere Welt ein. Eine Welt, in der nichts so ist, wie es scheint! Einer Welt aus haarsträubenden Geschichten über Aliens,
verliebte Werwölfe, Tod bringende schwarze Löcher und vielem Wundersamen mehr. Zusammen mit ihren Mitstreitern aus außergewöhnlichen, hyperaktiven, künstlerischen
Käuzen, die sich selbst als Außerirdische bezeichnen, rief sie Feline ∓ Strange ins Leben – und blickt seitdem mit Staunen und Neugier auf das Treiben der Menschen.
Die Frontfrau ist ein wahres Energiebündel, für die Kunst ein Lebenselixier ist. Nach Engagements als Opernsängerin (an städtischen Bühnen in Bremen und Hannover),
Tangochanteuse (unter anderem mit Tango Real, Puro Apronte und Yira Yira) sowie als Regisseurin und Festivalveranstalterin gründete sie zusammen mit Christoph Klemke die Band. Der Mann mit
Fliegerhelm und dem Drang, auf alles mit seinem Trommelstöcken draufzuschlagen, was ihm in die Quere kommt, oder gekonnt sein Cello zu bearbeiten, ist der kongeniale „Partner in
Crime“, der Felines musikalische Visionen realisiert. Als Dritter stieß schließlich Marc André Haller dazu, der sich bereits als Bassist der Goth Rock-Gruppe Habakuk einen
Namen machte und sogar für John Cage spielte.
Ihr Ruf ist wie Donnerhall – und dieser geht so weit, dass selbst im fernen Amerika der renommierte Produzent Jason Rubal (Amanda Palmer, Bitter Ruin) auf sie aufmerksam wurde. Feline und ihre
Mannen arbeiteten gerade mit Hochdruck an ihrem dritten Album „Truths“, als er Kontakt aufnahm. Das Ergebnis: ein weiteres Album mit dem Namen „Lies“ wurde eingespielt. Beide
Werke erscheinen noch dieses Jahr. Zusätzlich konnte für die Aufnahmen der Dresden Dolls-Schlagzeuger Brian Viglione gewonnen werden!
In 2015 regnet es zudem Stipendien: Feline and Strange erhalten nicht nur eine Tourförderung der „Initiative Musik“, sondern sind im Juni auch vom musicboard des Berliner Senats zu
einem Residenz-Stipendium nach Marseille entsendet und vertreten dort Berlin beim 48 Chrono Festival.
Ihr erstes musikalisches Lebenszeichen gab das Berliner Trio anno 2011 mit „Behaviour“, einer noch stark am Sixties-Swing orientierten Seelenmalerei. Feline & Strange singen über
Depressionen, Wahnsinn und einen in der Brust wütenden Furor. Bei aller Homogenität fielen aber Stücke wie „Finally“ bereits angenehm aus dem Rahmen und ließen
erahnen, dass „Behaviour“ nur eine erste, gekonnte Fingerübung war und Vorlauf sein sollte für das, was da noch kommen würde.
Denn nicht einmal zwei Jahre später erschien die nächste Langrille „Science Fiction“. Hier fand Feline die passgenaue, dramaturgische Form für ihre Band. Die Lieder baute
sie als Teil einer übergeordneten, bombastischen Space-Opera ein, die sie im begleitenden Booklet als Geschichte niederschrieb. Darin erzählt sie von ihrem Dasein als Außerirdische,
gefangen in einem menschlichen Körper. Sie versucht, sich dem Leben der Menschen, so gut es geht, anzupassen; sie lebt, liebt, leidet, hasstwas eben die Erdbevölkerung so macht. Und doch
plagt sie immer wieder die Frage: Warum bin ich eigentlich hier? Um der Menschheit zu helfen? Sie womöglich zu vernichten? Oder einfach nur, um sie zu beobachten? Eine große Geschichte,
die auch nach einer großen Umsetzung verlangt. Gleich mehrere Gastmusiker unterstützten das Berliner Trio bei der Arbeit zu „Science Fiction“. Ihre künstlerische Freiheit
kosteten sie nach Belieben aus. Von herrlich kitschigen Weltraum-Synthesizer-Klängen über feurige Mariachi-Rhythmen bis hin zu forschem Polka-Punk, war auf dem zweiten Album so ziemlich
jede verrückte Stilrichtung vertreten. Ihr Varieté-Stil begeisterte vor allem die prosperierende Steampunk-Szene in Deutschland. Feline ∓ Strange traten bei verschiedenen Festivals auf
und sind nun mehr auch regelmäßig im einzigen Berliner Steampunk-Club, der „12grad Aetherloge“ zu sehen.
Feline & Strange sind:
Feline Lang - Voice, Electronics, Piano Christoph Klemke - Percussion, Violoncello Marc André Haller - Bass guitar, Double bass, Chapman Stick
(Credit: Christina Bohin) (v.l.: Marc André Haller, Christoph Klemke und Feline Lang. Credit: holmsohn)
Auf den Infoseiten im Archiv sehen Sie nur Voransichten der Fotos. Bitte wenden Sie sich direkt an uns, falls Sie eine druckfähige Auflösung brauchen sollten.
Du hast noch nie etwas von Steampunk gehört? Dann solltest du diese Bildungslücke schleunigst schließen, meint QIEZ, das Berliner Kiezportal, und empfiehlt, quasi
als Bildungsreise, den Besuch des zweiten Steam Ball am Samstag in der The Last Cathedral Bar. Mit dabei Emily Grove und Feline & Strange.
Juli | Ausgabe 16 | Brigitte | Kulturmagazin Die Brigitte hatte den Besuch von Feline & Strange bei Live aus dem Admiralspalast mitgehört und meinte wenig später, die
Band habe etwas von dramatischem Musiktheater (...) zwischen Folk und Indierock. Oder in der kürzeren Version: seltsam schön. Oder so: 4 von 5
möglichen für das dazugehörige Album LIES.
19.06. | Tagesspiegel | checkpoint | Verlosung
Feline and Strange feiern am Samstag im Ballhaus Berlin die Record Release ihres neuen Albums "LIES". Checkpoint, der Newsletter des Tagesspiegel, empfiehlt die Veranstaltung und verlost
Freikarten.
18.06. | Tagesspiegel | ticket | Wunschprogramm
Feline and Strange feiern am Samstag im Ballhaus Berlin die Record Release ihres neuen Albums "LIES". Was um diesen Feiertag herum passiert, verrät Sängerin Feline im Tagesspiegel
ticket.
17.06. | radioeins | Live aus dem Admiralspalast
Feline and Strange zu Gast bei Live aus dem Admiralspalast. Neben der Entstehungsgeschichte zum neuen Album, Außerweltlichem und dem unglaublich reichhaltigen Programm der Record Release
Party am Samstag, gab es noch eine Akustikversion von A real woman.